Das Paracelsus Pflegeteam in Schönebeck feiert weiter Erfolge

Inhaberinnen Anja Arlandt und Sabine Hellmich versuchen es mit Menschlichkeit -

getreu dem Motto „jeden Tag eine gute Tat“

Als wir die neuen Räumlichkeiten betreten, die das Paracelsus Pflegeteam vergangenen Mai in Schönebeck bezogen hat, spüren wir sofort, dass hier etwas ganz Besonderes vor sich geht.
In den gerade nur etwas mehr als fünf Jahren seit seiner Gründung am 7. April 2014 hat sich das Unternehmen zu einem der großen Anbieter mobiler Pflege in Schönebeck entwickelt.
51 Mitarbeiter*innen, die gemeinsam 130 Kund*innen sowie darüber hinaus, zwei betreute Wohngemeinschaften versorgen, machen den Erfolg für begeisterte* Zuschauer*innen offensichtlich.

Kathrin Fendler bei der Arbeit

Gleich an der Tür begrüßt uns als Erste Kathrin Fendler. Wie wir gleich ihrer herzlichen Begrüßung entnehmen können, ist sie gewissermaßen die gute Seele in des Paracelsus Pflegeteams in der Berliner Straße 55, ohne die das Ganze gar nicht mehr denkbar wäre, wie uns bei späterer Gelegenheit noch versichert wird. In ihren Händen laufen die organisatorischen Strippen zusammen. Im Augenblick ist es ruhig. Unser Besuch findet am Vormittag statt, als die Pfleger*innen schon seit Stunden in der Stadt an der Arbeit sind. Die erholsame Stille zerbricht nur das Telefon, dessen Klingeln umgehend von Kathrin Fendler beendet wird. Wir betrachten grüne Bilder, die an strahlendweißen Wänden hängen und kommen uns vor wie bei einem Spa-Aufenthalt. Das Pflegebüro ist für viele der sichere Hafen, den sie nach langer Zeit des Suchens endlich erreichen. Es vermittelt Hilfesuchenden sofort nach dem Eintreten das Gefühl von Geborgenheit. Als Zweite saust Sabine Hellmich ins Zimmer. Sie bildet die eine Hälfte der Doppelspitze für das Paracelsus Pflegeteam. Ihre energiegeladene Ausstrahlung füllt den Raum bis unter die Decke. Sie macht auf uns den Eindruck als wäre ihr für das Wohlergehen ihrer Kund*innen kein Weg zu weit; als hätte sie das Wort „unmöglich“ vollkommen aus ihrem Wortschatz verbannt. Für sie ist die Lösung eines unüberwindbar scheinenden Problems immer nicht weiter als ein Telefonat entfernt. Schließlich macht Anja Arlandt die Doppelspitze und auch unsere Runde komplett. Sie wirkt so, als könne sie nichts und niemand aus der Fassung bringen. Sie ist die absolute Ruhe in Person – eine Eigenschaft, die ihr bei der Kundenberatung sicherlich gute Dienste erweist.

Das Pflegeteam Sabine Hellmich, Marion Drueppel, Anja Arlandt und Kathrin Fendler (v. l. n. r.)

Die beiden Inhaberinnen fundieren ihr erfolgreiches Unternehmen auf jahrelanger eigener Berufserfahrung. Anja Arlandt als Krankenschwester und Sabine Hellmich als Altenpflegerin wissen wohl besser als die meisten, worauf es in der Pflege ankommt. Und beide Frauen lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass ihre Herzen voll und ganz für die Pflege schlagen. Sabine Hellmich schaut auf ihr Handy und entschuldigt sich plötzlich. Sie muss einen Klienten abholen, will aber schon zehn Minuten später wieder zur Stelle sein. Doch aus den zehn Minuten werden schnell mehr. Weil sich nun einmal Pflege – jedenfalls dem Ideal, dem man hier näher kommt als andernorts – nur schwer in Zahlenwerten wiedergeben lässt. Weil es bei Pflege nun einmal um Menschen geht – um Menschen mit bewegten Lebensläufen, bei denen kein Tag ist wie der davor; die auf Eines ganz besonders angewiesen sind: nämlich auf ein empathisches Umfeld, das auf ihre Bedürfnisse reagieren kann und treten die auch noch so plötzlich und unerwartet in Erscheinung. Ein solches Umfeld weiß das Paracelsus Pflegeteam seinen Klient*innen zu bieten. Hier hat die Unternehmensleitung etwas Wesentliches verstanden. Dass man als Pfleger*In gar nicht flexibel genug sein kann. Immerhin gehen sie täglich auf neue Abenteuer, wenn sie tief in die Welten ihrer Mitmenschen eintauchen und manchmal dabei wissentlich einen Teil der Schmerzen Anderer auf sich laden. Das weite Feld ihrer Aufgaben beginnt schon bei Dingen, die oft als selbstverständlich angesehen werden. Für die Klient*innen des Pflegeteams leisten sie aber gerade die wichtige Hilfe beim Kampf gegen die Windmühlen des Gesundheitssystems. Die Kunst ist es, solche Situationen im Voraus zu erkennen oder sich eben vielmehr nicht von den steten Änderungen der Politik überraschen zu lassen, die den Arbeitsalltag mit pflegebedürftigen Personen bestimmen. So wird Pflegearbeit zu einer Berufung, der sich das gesamte Paracelsus Pflegeteam verschrieben hat. Sie ist eine Aufgabe, der längst nicht jede*r gewachsen ist. Es ist daher umso bedeutender, dass diejenigen, welche das Wagnis der Arbeit in der Pflege eingehen, die Möglichkeit erhalten, ihrer Berufung unter den besten Rahmenbedingungen zu folgen. Im Gegensatz zu anderen Pflegeanbietern gelingt es Anja Arlandt und Sabine Hellmich fernab ihrer kühnsten Träume von der Erneuerung deutscher Sozialsysteme, in der Wirklichkeit gerade solche Voraussetzungen zu schaffen, die für das Gelingen von Pflegemaßnahmen der seidene Faden sind. Wenn Pflegepersonal anderswo unter einer unbarmherzigen Sparmaßnahme nach der anderen ächzt, Burnout, Depression, krankheitsbedingter Arbeitsausfall dem Markt für Pflegearbeit ihre Stempel aufdrücken, setzen die Inhaberinnen des Paracelsus Pflegeteams auf Wachstum.

Cindy Menzel auf dem Weg zu einem Kunden

„Zufriedene Mitarbeiter*innen sorgen für zufriedene Kundschaft“,verraten uns Anja Arlandt und Sabine Hellmich dann tatsächlich noch einen kleinen Teil ihres Erfolgsrezepts. Leuchtet ein! Demzufolge wäre der stete Ausbau des Paracelsus-Teams maßgeblich für das Gelingen seiner Mission. Wer es mit der Pflege ernst meint und die Chancen am Markt wirklich nutzen will, gerade in einer Stadt mit so erheblicher Nachfrage wie Schönebeck, sollte nicht vergessen in glückliches Personal zu investieren. Wie sonst könnte der Druck auf die*den einzelne*n Pfleger*In trotz wachsenden Kundenstands so klein wie eben möglich gehalten werden, um Überarbeitung, Frustration oder letztendlich längere Arbeitsunfähigkeit und die zusätzliche Belastung der Kolleg*innen zu vermeiden? Wie sonst könnte das Paracelsus Pflegeteam die optimale Versorgung seiner Klient*innen gewährleisten, wenn nicht durch den Einsatz von genügend Zeit, die den Mitarbeiter*innen zur Verfügung steht, um über ein reines Abfertigen hinaus, bei der täglichen Arbeit die Menschlichkeit ihres Auftrags nicht aus den Augen zu verlieren. In jedem Fall ist klar, dass jede*r Mitarbeiter*in für das Unternehmen eine Bereicherung ist – an Arbeitskraft, Kompetenz und Erfahrungswerten. Mit jeder Neueinstellung erweitert sich so das Spektrum an Leistungen, welches das Paracelsus Pflegeteam abzudecken weiß. Das Angebot reicht von Unterstützung im Haushalt und Begleitung auf Behördengängen über individuell angepasste häusliche Altenpflege und qualifizierte medizinische Behandlungspflege bis hin zur speziellen Krankenpflege. Außerdem steht Ihnen als Hilfesuchende*r das Paracelsus Pflegeteam gern beratend zur Seite. Hier erhalten Sie in einem äußerst familiären Umfeld vertrauliche Unterstützung von der Auftragsstellung bei Kranken- oder Pflegekassen oder bei Widerspruchsverfahren oder der Optimierung von Hilfsmittelausstattungen und Wohnraumanpassungen. Nicht zuletzt bietet das Paracelsus Pflegeteam für pflegende Angehörige Möglichkeiten, an Schulungen teilzunehmen oder gemeinschaftlich in Kursen und Selbsthilfegruppen Problemstellungen zu bewältigen. Bei all ihren Aufgaben halten die Geschäftsführerinnen Sabine Hellmich und Anja Arlandt sowie ihre Mitarbeiter*innen immer den Grundsatz in Ehren: „Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.“ Als sich unser Gespräch seinem Ende entgegenneigt, liegt auf einmal Veränderung in der Luft. Nach der Frühschicht kommt jetzt, gegen Mittag, Bewegung ins Haus. Etliche Pfleger*innen kommen von ihren ersten Kund*innen des Tages zurück. Sie wirbeln fröhlich und geschäftig durch das Büro, grüßen uns freundlich lächelnd, treffen mit den Chefinnen letzte terminliche Absprachen. So sehen wir, kurz bevor wir uns verabschieden, das Paracelsus Pflegeteam noch einmal wie verwandelt. Die Frauen, verschwinden so schnell, wie sie aufgetaucht sind auch wieder, schwingen sich in eins der Paracelsus-Pflegeteam-Mobile und sind, noch bevor wir unseren Kaffee austrinken können, auf dem Weg zu ihrem nächsten Einsatz. Getreu dem Motto „jeden Tag eine gute Tat“ kennen sie hier keinen Feierabend nach Plan.

Quelle: Salzperle ©Till Wolter (Oktober · November 2019)